Engagement
Straßenkinder in der Ukraine – Unterstützung für »Our Kids«
In einem Pilotprojekt setzt der Berliner Verein »Our Kids« zur Zeit für 80 obdachlose Kinder am Stadtrand von Kiew eine baufällige Kindergartenanlage mit drei Häusern als Kinderheim instand. Die Straßenkinder bekommen hier zum ersten Mal ein beschütztes Zuhause, warme Mahlzeiten und Hilfen, um in ein normales Leben hineinzufinden. Weitere Häuser sollen in der Ost-Ukraine entstehen. »Our-Kids«-Initiatorin Barbara Monheim hat jetzt mit ihrem Verein für die nächsten 49 Jahre die Treuhandschaft für das Bauprojekt übernommen.
Die Ukraine gehört zu den ärmsten Ländern Osteuropas. Immer mehr Kinder sind gezwungen, auf der Straße zu leben, weil ihre Eltern tot, arbeitslos oder gewalttätig sind. Schutzlos und ohne Chancen auf eine bessere Zukunft müssen die verwahrlosten Kinder betteln, stehlen oder sich prostituieren, nur um das blanke Überleben zu sichern. Schon heute sind mehr als 150.000, oft drogenabhängige Kinder auf den Straßen Ukrainischer Städte und Dörfer unterwegs. Tendenz: Täglich steigend.
Schalast & Partner berät »Our Kids« in Deutschland und arbeitet mit Ukrainischen Juristen bei der Registrierung und Umsetzung in Kiew sowie der Deutsch-Polnisch-Ukrainischen Gesellschaft e.V. eng zusammen, die noch weitere Projekte in der Ukraine plant.
Darüber hinaus beteiligt sich die Kanzlei an den Kosten für die Pflegeeltern sowie deren Aus- und Weiterbildung.
Seit der Gründung berät Schalast & Partner Regierungen in Osteuropa und unterstützt Vor-Ort-Projekte für hilfsbedürftige Kinder.
Raus aus den Abwasserkanälen, FAZ 12.06.2007, S. 11
Kiews Untergrund-Kinder, FAZ 19.03.2006, S. 2
Säuglingsstation Pskow
Hier hat die Sozietät bereits in der Vergangenheit soziale Verantwortung übernommen und zusammen mit der Kindernothilfe e.V. den Babys auf der Säuglingsstation von Pskow/Russland geholfen.
Für 50 Kinder im Alter von null bis drei Jahren, die geistig oder körperlich behindert sind, wurde in einem Förderzentrum eine menschenwürdige, dauerhafte Bleibe in der Stadt geschaffen. In den drei Jahren, in denen sie sich in dem für sie eigens eingerichteten Bereich befinden, werden die Kinder ganzheitlich, besonders psychologisch und pädagogisch, begleitet und gefördert.
So bleibt es ihnen erspart, in den sogenannten psychiatrischen Kliniken Russlands zu vegetieren. Sie können jetzt unter normalen Bedingungen aufwachsen und sich entwickeln: Die Säuglinge und Kleinkinder, die vor Beginn der Projektarbeit rund um die Uhr in Gitterbettchen lediglich verwahrt wurden, erfahren jetzt die Betreuung und liebevolle Zuwendung durch qualifiziertes Fachpersonal.
Dieses für die russische Sozialarbeit wegweisende Projekt konnte zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossen und in die Hände der Stadt Pskow übergeben werden. Schalast & Partner hatte in den letzten Jahren die Personalkosten für die Säuglingsstation übernommen.