06.06.2018

Deutsche Kreditmarkt-Standards verleiht erstmalig Preis für Master-Thesis

2013 haben führende Akteure der deutschen Finanzwirtschaft, darunter Commerzbank, Unicredit HVB und Frankfurt School Verlag, den Verein Deutsche Kreditmarkt-Standards e. V. (DKS) gegründet. Sein Anliegen: auf Grundlage des deutschen Rechts Muster und Standards für alle Stadien einer Kredittransaktion zu entwickeln und bereitzustellen, die es bisher nicht gibt. Heute engagieren sich führende Kanzleien und weitere Banken, etwa Dentons Europe, DLA Piper, Berlin Hyp, Bremer Kreditbank oder Helaba, im DKS.

Exklusiv stellt der DKS seinen Mitgliedern Musterverträge für Kredittransaktionen zur Verfügung. Er engagiert sich darüber hinaus in der Forschungsförderung und unterstützt empirische Erhebungen, die das nationale und internationale Kreditgeschäft sowie Kreditmarkttransaktionen adressieren; auch Arbeiten auf Rechtsgebieten zu diesem Themenfeld werden gefördert. Der DKS hat Preise initiiert, mit denen Bachelor- und Master Theses ausgezeichnet werden. Markus Klug ist der erste Preisträger! Gestern ehrten Professor Dr. Christoph Schalast, Vorsitzender des DKS-Vorstands, und sein Stellvertreter Dr. Jörg Keibel den Master-Absolventen der Technischen Universität Darmstadt. „Börsenrückzüge und Governancekosten – eine aktualisierte Studie" lautet das Thema seiner Master Thesis, die Prof. Dr. Dirk Schiereck begleitet und mit „sehr gut" bewertet hat. „...Die Ergebnisse der Arbeit weisen einen hohen Neuigkeitsgehalt auf. Sie schließen auf Grund der umfassenden und konsistenten Aufbereitung eine Lücke in der angewandten Kapitalmarkt-, Regulierungs- und Managementforschung.", so Dirk Schiereck in seinem Gutachten.

Die Preisverleihung fand am 6. Juni 2018 beim 13. NPL-Forum des Frankfurt School Verlags in der Frankfurt School of Finance & Management statt. Prof. Dr. Dirk Schiereck hielt die Laudatio.