31.07.2019

WE.DO.AGIL

Die Welt und ihre Herausforderungen werden komplexer. Das erfolgreiche Meistern der aktuellen Umbruchsituation erfordert viel. Zunächst geht es um die Erkenntnis, dass sich in der Komplexität nicht alle Elemente und Schritte im Vorhinein erkennen oder gar planen lassen. Hat man diese Erkenntnis gewonnen, stellen sich reflexartig Fragen. Welche Modelle der Arbeit und Zusammenarbeit machen Sinn? Wie lassen sich neue Strukturen, Projekte und Produkte entwickeln? Nichts läuft in komplexen Bereichen linear und starr. Selbst bis in die kleinsten Verästelungen von Organisationsstrukturen wird nahezu nichts vorhersagbar sein. Unternehmen wir Spotify, SAP, Adidas, Mercedes, Amazon, Apple oder die Allianz Versicherung haben vorgemacht, wie sie mit agilen Strukturen dynamisch und erfolgreich sind. Sie machten vor, wie komplexe Projekte in schier unglaublicher Geschwindigkeit zur Marktreife gebracht wurden und nun ständig weiterentwickelt und verbessert werden.

Zusammenarbeit wird in agilen Unternehmen weniger als hierarchisches Modell verstanden und gelebt. Es geht nicht um die „meisten Streifen auf der Schulter". Bloße Autorität entscheidet nicht mehr. Vielmehr werden interdisziplinäre Teams gebildet, die eigenverantwortlich, transparent und iterativ miteinander arbeiten. Sie haben letztlich nur ein Ziel: ein funktionsfähiges, bestmögliches Produkt in einem gesteckten Zeitrahmen zu entwickeln.

Viele unserer Mandanten - auch außerhalb des Software- und IT-Bereichs - haben ihre komplexen Arbeitsprozesse auf agile Methoden umgestellt. Selbst große Banken wie die ING oder die Commerzbank sind beziehungsweise werden agil.

Agilität bedeutet vereinfacht gesagt, dass Prozesse primär empirisch gesteuert werden. Das bedeutet, Produkte transparent zu entwickeln, die Arbeit in kurzen Abständen zu überprüfen und an das jeweilige Prüfergebnis anzupassen. Durch diesen iterativen Arbeitsprozess werden einerseits Risiken minimiert, weil unerwünschte Abweichungen frühzeitig erkannt und notwendige Anpassungen vorgenommen werden können. Aus diesem Grund arbeiten agile Strukturen und Teams fokussierter, offener und mutiger miteinander.

Auch Schalast wird in komplexen Bereichen agil.

1. Unsere agilen Teams arbeiten mit größtmöglicher Transparenz miteinander und mit dem Mandanten zusammen. So gelingt es uns, gemeinsam in optimalen Zeiträumen bestmögliche Produkte zu entwickeln. Schalast sorgt dafür, dass die entwickelten Produkte juristisch funktionieren und die wirtschaftlichen Ziele unserer Mandanten möglichst vollständig umgesetzt werden. Konkret wird ein Projekt zunächst mit unserem Mandanten gemeinsam in die aus juristischer Sicht erforderlichen Einzelschritte gegliedert. Diese Einzelschritte werden dann gemeinsam mit dem Mandanten in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht. Oft ist es das Ziel, möglichst schnell eine funktionsfähige Struktur und Dokumentation zu entwerfen. Damit kann der Mandant bereits in den Markt eintreten – beispielsweise für orts- oder zielgruppenbeschränkte erste Live-Tests.

Zusätzlichen Produktfeatures können dann in späteren Phasen gemeinsam entwickelt. Die Ergebnisse der Live-Tests werden dabei als zusätzliche Informationsquelle genutzt. Der Mandant gibt vor, welche Produktfeatures wann von uns wie strukturiert und in die Dokumentation eingearbeitet werden sollen.

Abgesehen von agilen Arbeitsprozessen hat Schalast zwei verschiedene Softwaretools implementiert (Jira und Trello). So können wir die teamübergreifende Zusammenarbeit sowohl intern als auch extern mit unseren Mandanten - und auch deren Kunden und Partnern - permanent optimieren.

2. Wir stehen jederzeit bereit, um uns in die agilen Teams unserer Mandanten und deren Kunden und Partner zu integrieren. Die erforderlichen IT-Schnittstellen haben wir geschaffen.

Unsere erste agile Praxisgruppe ist das Banking & Finance-Team. Unsere Partner Alexander Gebhard, Dr. Roland Arlt, Philippe Woesch, Dr. Jan Ludwig und Dr. Andreas Walter freuen sich auf die künftigen Herausforderungen gerade in komplexen Mandaten. „Je komplexer die Projekte, desto mehr Spaß haben wir und desto enger wollen wir mit unseren Mandanten zusammenarbeiten. So erreichen wir mit unseren Mandanten die bestmöglichen Ziele in schnellstmöglichen Zeiträumen", sagt Dr. Andreas Walter, Leiter unserer Praxisgruppe Banking & Finance und selbst Certifcated Scrum Master.

Unsere Praxisgruppen IP, Media & Technologie und Corporate/M&A treffen gerade letzte Vorbereitungen, um agil zu werden. Auch unser Schwesterunternehmen, der Legal Project und LegalTech-Provider Clarius.legal bietet bereits agiles Projektmanagement an. Weitere Praxisgruppen von Schalast werden Wochen folgen – nicht um jeden Preis und bei jedem Mandanten, sondern dort, wo es sinnvoll ist: bei komplexen Herausforderungen.

Sprechen Sie uns sehr gerne jederzeit zu allen Fragen an. Wie unterstützen und beraten Sie gerne, völlig gleich, ob im Rahmen agiler Projekte oder ganz klassisch.