17.04.2020

Schalast berät main incubator, Frühphaseninvestor der Commerzbank-Gruppe bei Beteiligung an scompler

main incubator, Frühphaseninvestor der Commerzbank-Gruppe, und Bayern Kapital, die Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern, beteiligen sich im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe an der Scompler Technologies GmbH. Die Software-as-a-Service(SaaS)-Lösung des Münchner Unternehmens deckt sämtliche Prozesse des strategischen Content Managements (SCOM) ab und bringt alle Inhalte von Unternehmenskommunikation und Marketing auf einer klar strukturierten Plattform zusammen. Die Mittel aus der Finanzierungsrunde investiert Scompler in die Weiterentwicklung und den Ausbau der Funktionspalette ihres Produkts. Schalast begleitete die Transaktion für den main incubator.

In vielen Unternehmen werden die Bereiche Marketing und Kommunikation im Zuge der Digitalisierung immer komplexer und umfangreicher. Content wird meist nicht einheitlich und disziplinübergreifend erstellt, sondern unkoordiniert und ohne langfristig angelegte Strategie verbreitet. Der Mangel an Transparenz und Koordination zwischen den Abteilungen führt zu Doppelarbeit und Mehrkosten, der Kommunikation dadurch letztlich kompliziert und teuer werden lässt. Die erhoffte Wirkung der Kampagne bleibt aus. Genau dieses Problem will Scompler lösen: Mithilfe der Kombination aus Software-Lösung und Strategieberatung können Inhalte kanal- und projektübergreifend als strukturierter Redaktions- und Themenplan organisiert und im Anschluss auch veröffentlicht werden. Mit Scompler laufen komplexe, bisher dezentral organisierte Bausteine von Marketing- und Kommunikationskampagnen an einem Knotenpunkt zusammen und lassen sich dort über eine gemeinsame Plattform von allen Beteiligten planen und kanalübergreifend umsetzen. Während andere Tools häufig lediglich nach einem Sammel- und Checklisten-Prinzip arbeiten, ist Scompler das Werkzeug, um Content-Marketing- und Social-Media-Kampagnen zentral zu organisieren und dabei alle involvierten Prozesse abzubilden und strategisch zu koordinieren. Das intuitive Tool verknüpft die einzelnen Abteilungen von Unternehmen damit interdisziplinär: Kommunikationsschwerpunkte wie Public Relations, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Online-Marketing oder Social Media werden aus einem Cockpit heraus gesteuert, wodurch schließlich Kapazitäten und Ressourcen geschont werden.

Scompler konnte bereits eine Vielzahl namhafter Kunden gewinnen, darunter der ADAC, BASF, Commerzbank, Deutsche Bahn, Merck und Nestlé. Dort arbeiten jeweils bis zu 300 User parallel und projektübergreifend an Themenplänen und Kommunikationskampagnen. Das Start-up wurde 2018 von Mirko Lange gegründet und beschäftigt aktuell 30 Mitarbeiter. Die Mittel aus der Finanzierungsrunde fließen vor allem in die Weiterentwicklung der Scompler-Plattform. Geplant ist unter anderem die Integration von Funktionen zur Medienbeobachtung und Analyse des eigenen Contents, langfristig soll beispielsweise mittels Natural Language Processing (computergestützte, inhaltliche Analyse des Contents) ein Abweichen von festgelegten Strategien frühzeitig erkannt werden.

Mirko Lange, Gründer und CEO von Scompler, sagt: „Kommunikationsinhalte über alle Kanäle hinweg zielgruppengerecht zu managen, ist bei der zunehmenden Heterogenität und Digitalisierung eine sehr komplexe Aufgabe. Genau hier setzen wir als ganzheitliche Software-Lösung an. Wie kaum eine andere Plattform ist Scompler in der Lage, auch komplexe Kommunikationsstrategien digital abzubilden und kanalübergreifend umzusetzen. Insbesondere im vergangenen Jahr waren wir damit sehr erfolgreich. Die neuen finanziellen Mittel werden uns eine große Hilfe dabei sein, eine ganze Reihe neuer Technologien und Funktionen einzubauen."

Roman Huber, Geschäftsführer von Bayern Kapital, sagt: „In vielen Unternehmen befinden sich Kommunikation und Marketing in einer Zeitwende: Die Außendarstellung muss zunehmend die konkreten Bedürfnisse ihrer Zielgruppen adressieren, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Daher sehen wir bei Scompler erhebliches Marktpotenzial: Im Zeitalter der Digitalisierung trifft das junge Hightech-Unternehmen mit seiner durchdachten Lösung voll und ganz den Nerv der Zeit. Innovative Ansätze in einem wachstumsstarken Bereich machen Investitionen in IT-Unternehmen wie Scompler für den Zukunftsstandort Bayern deshalb besonders interessant."

"Die Produktion relevanter Inhalte sind Engpass und gleichzeitig Erfolgsfaktor für eine kundenzentrierte Kommunikation. Zusätzlich führen die immer zahlreicher werdenden Distributionskanälen zu steigender Komplexität und damit auch zu einem höheren Bedarf an Lösungen, mit dieser Komplexität fertig zu werden. Mirko Lange und sein Team kennen durch ihre jahrzehntelange Beratertätigkeit, die vielen Herausforderungen großer Unternehmen bei dem übergeordneten Themenmanagement in der Kommunikationsstrategie und haben mit Scompler die passende Antwort gefunden," erklären Moritz Schwarz und Sebastian Scheib, verantwortliche Investment Manager bei main incubator.

Schalast ist nicht das erste Mal für den main incubator tätig. So beriet Schalast den Main incubator bereits im Zusammenhang mit dessen Beteiligung tillhub sowie userlane.