Von KI über Verbriefungen bis hin zum StaRUG – die Zukunft des Kreditmarkts entsteht auch in der Wissenschaft
15.07.2026
Mit dem DKS-Award zeichnet der Deutsche Kreditmarkt-Standards e.V. (DKS) auch in diesem Jahr herausragende Bachelor-, Master- und Promotionsarbeiten aus, die aktuelle Fragestellungen des Kreditmarkts aufgreifen und wertvolle Impulse für Forschung und Praxis setzen. Die diesjährige Preisverleihung fand in den Frankfurter Räumlichkeiten von Gowling WLG Germany statt. Im Rahmen der Verleihung fanden zudem mehrere Keynotes von Referenten aus Wissenschaft und Praxis statt.
In der Kategorie Bachelorarbeiten wurde Romain Hassenfratz für seine Arbeit zu den Werteffekten synthetischer Verbriefungen durch Banken mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Der 2. Platz ging an Louisa Leng, die den aktuellen Forschungsstand zu Student Loans und deren Auswirkungen auf Kreditnehmer untersuchte. Den 3. Platz belegte Kajanan Sutharsan mit einer Arbeit zum Underpricing bei der Begebung von Unternehmensanleihen.
Bei den Masterarbeiten teilten sich Daniel Pessine, LL.M., der die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf das Gesellschaftsrecht und die Implikationen für Insolvenzverwalter analysierte, und Amirhossein Bartari mit seiner Untersuchung zur Rolle regionaler Banken für den lokalen wirtschaftlichen Erfolg den 1. Platz. Der 2. Platz ging an Marvin Siemon für seine Arbeit zur dividendenorientierten Finanzierungspolitik in der Unternehmensbewertung unter Berücksichtigung persönlicher Steuern.
Mit dem DKS-Sonderpreis wurde Dr. Johannes Völker für seine Dissertation zur Rolle von Finanzgläubigern im Restrukturierungsmoratorium nach dem StaRUG ausgezeichnet.
Wir freuen uns besonders, dass Prof. Dr. Christoph Schalast auch in diesem Jahr als Mitglied der Jury an der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger mitgewirkt hat. Gemeinsam mit den weiteren Jurymitgliedern würdigte er die wissenschaftlichen Arbeiten zu diesen hochaktuellen Themen.
Herzlichen Glückwunsch an alle Ausgezeichneten!