SCHALAST | WE DO FINTECH

Financial Technology ermöglicht es, traditionelle Banking- und Finance Produkte fundamental zu verbessern sowie innovative, exakt auf den Bedarf der Nutzer fokussierte, disruptive Produkte von Grund auf neu zu entwickeln.

FinTech Produktentwicklung findet häufig in einem von Netzwerkeffekten geprägten Winner-takes-it-all-Markt statt, in dem Schnelligkeit und Agilität erfolgsentscheidend sind.

FinTech-Unternehmen und unternehmensinterne FinTech-Teams sind deswegen auf Rechtsberater angewiesen, die Erfahrung mit schnellen Go-to-market-Strategien auch im regulierten Bereich haben und auch den Launch von Prototypen (minimum-viable-products) und deren kontinuierliche und datengetriebene Optimierung rechtssicher mitgestalten können.

 

Das Besondere an der Arbeit mit Financial Technology ist für uns neben der Vereinfachung der unternehmensinternen Abläufe die Möglichkeit, die Bedürfnissen der Kunden viel intensiver zu analysieren (gather inspiration), offensichtliche und althergebrachte Lösungen hinter sich zu lassen (disruption), um zu neuen und teils bahnbrechenden Ideen zu gelangen (generate ideas).

Wir unterstützen unsere Mandanten dabei, rasch Prototypen zu entwickeln, um zu verstehen und zu testen, was sich verbessern lässt (make ideas tangible).

Wir entwickeln Ideen gemeinsam mit unseren Mandanten stetig weiter und werten FinTech Produkte kontinuierlich mit weiteren Features auf (test to learn and evolve) – mittels Financial Technology machen wir selbst komplizierte Finanzprodukte für die Kunden unserer Mandanten versteh-, erleb- und fühlbar (clear, easy and intuitive).

 

 

Gemeinsam mit unseren Mandanten entwickeln wir agil und in enger Abstimmung mit allen Stakeholdern juristische Strukturen, die sich eng an der Erfahrung orientieren, die die späteren Kunden unserer Mandanten bei der Nutzung des Produkts erleben (customer experience). Hierbei achten wir darauf, dass Produkte von Anfang an so gestaltet sind, dass sie aufnahmefähig für Optimierung und neue Features sind, ohne, dass sich ihre Haptik (look-and-feel) für den Endkunden spürbar ändert (außer, dass er sich über das neue Feature freut).

Wir sind Experten dafür, den Strukturwandel durch FinTech zu begleiten.

Marktüberblick

Die deutsche FinTech-Branche entwickelte sich zur Jahrtausendwende nach Abklingen der Dot-Com-Zeit. Erste Treiber der FinTech-Welle waren die etablierten Banken, die sich von bis dato vorherrschenden Schalterbanken zu Direktbanken wandelten. Alle namhaften deutschen Banken beteiligten sich an dieser Transformation: Die Deutsche Bank mit der Deutsche Bank 24, die Commerzbank mit der comdirect, die Frankfurter Sparkasse mit der 1822direkt - um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Beinahe zwanzig Jahre später beobachten wir eine weitere Transformation, nämlich die Evolution von Direktbank zu Digitalbank. 

Im Gegensatz zur Schalterbank haben Direktbanken und Digitalbanken gemeinsam, dass sie ihre Bankdienstleistungen digital anbieten. Hierbei sind Digitalbanken wiederum verglichen mit den Direktbanken deutlich stärker technologiegetrieben. Diese zweite Evolutionsstufe lässt erahnen, wieso der FinTech-Markt zunehmend als disruptiv bezeichnet wird.

Die Geschwindigkeit der Entwicklung im Bereich FinTech wird deutlich, wenn man sich die Unterschiede verschiedener, parallel am Markt befindlicher Produkte im Privatkundenbankgeschäft vor Augen führt: Während in keinem Handyladen ein Nokia 6310 neben dem aktuellen iPhone angeboten wird, listen App-Stores traditionelle Banking Apps neben generalüberholten Apps traditioneller Banken neben denen der Digitalbanken – und bieten damit in der Gegenwart sowohl Customer Experience der Vergangenheit als auch der Zukunft.

Ein Weg um den Gap zu schließen, ist die Kooperation traditioneller, etablierter Anbieter mit wertvollem Kundenstamm, regulatorischer und bankkaufmännischer Erfahrung mit Technologie-fokussierten Startups. In jüngster Vergangenheit zeigt sich dies sowohl im deutschen Sparkassenumfeld als auch im umkämpften Markt der Zahlungsanbieter.

Kooperation ist vermehrt auch zwischen Finanzdienstleistern und branchenfremden Unternehmen erforderlich: Finanzdienstleistungen werden zunehmend in den Alltag integriert.

Im Sektor der Zahlungsdienstleister wird dies zum Beispiel durch den Übergang zu einer sharing-economy angetrieben, welche die Abwicklung von Zahlungen von Kurzfrist-Mieten bei pay-per-use Modellen omnipräsent macht.

Hinsichtlich der Endkunden ist dabei in Deutschland relativ zu anderen europäischen Staaten ein niedrigeres Grundvertrauen in Digitalisierungsprojekte zu überwinden. Klare und verständliche Vertragsgestaltungen sind hierbei hilfreich, mangelndes Verständnis der Erwartungen der Aufsichtsbehörden nicht. 

Nicht zuletzt höhere Anforderungen an Verbraucherschutz und Risikominimierung verschaffen FinTech-Geschäftsmodellen Glaubwürdigkeit und sind nach unserer Erfahrung ein entscheidender Wettbewerbsvorteil Deutschlands und Europas gegenüber laxer regulierten Märkten.

Die größte Schwierigkeit bei der Strukturierung Technologie-basierter Geschäftsmodelle stellt die Erfüllung noch nicht geupdateter regulatorischer Anforderungen bei gleichzeitiger Schaffung eines Mehrwertes für den Kunden dar. Dies wird dadurch erschwert, dass die regulatorischen Standards auf europäischer Ebene immer noch nicht vollständig angeglichen sind. Anderseits haben der europäische Gesetzgeber und die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) erhebliche Anstrengungen unternommen haben, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Hieraus ergeben sich Chancen, die wir unseren Mandanten aufzeigen.

WE DO FINTECH | AKTUELLE THEMEN

SCHALAST | Über uns

Unser anerkanntes und mehrfach ausgezeichnetes FinTech-Team hat seine spezielle Expertise bei der Strukturierung von plattformbasierten Finanzprodukten in den letzten Jahren stetig ausgebaut und dazu genutzt, neue und innovative Modelle zu entwickeln.

Jede Geschäftsidee und jedes FinTech ist anders. Gerade das macht die FinTech-Beratung für uns spannend und gibt uns die Möglichkeit, den kundenbasierten Ansatz (customer-centric) immer weiter auszudifferenzieren. Wir sind stolz darauf, etwa ein Drittel der großen FinTechs auf dem deutschen Markt zu beraten, gemeinsam mit unseren Mandanten an etablierten und bewährten Modellen zu schleifen sowie neue Modelle zu entwickeln.

Wir beraten zahlreiche wachsende und etablierte FinTechs bei der regulatorischen Strukturierung von Produkten wie Zahlungskarten, Versicherungsplattformen und digitalen Banken.

Wir decken die gesamte FinTech-Branche ab. Einen Schwerpunkt haben wir auf die Strukturierung von Kreditplattformen gelegt, wobei fast alle großen deutschen Anbieter solcher Plattformen von unserem FinTech-Team beraten worden ist. Auch die Bereiche Payment, Krypto-Assets und Blockchain decken wir ab.

Gepaart mit unserer Expertise in der Refinanzierung, Verbriefung, Fondsstrukturierungen sowie großvolumigen internationalen Finanzierungen sind wir in der Lage, unsere Mandanten umfassend und in allen Stadien der Geschäftsentwicklung zu beraten.

Referenzen

Unsere Arbeit spricht für sich:

Multilaw

Die Mitgliedschaft im internationalen Multilaw-Netzwerk ermöglicht es uns, unseren Mandanten lückenlose grenzüberschreitende Beratungskonzepte aus einer Hand anzubieten. Multilaw verfügt über 80 erstklassige Kanzleien in den wichtigsten Jurisdiktionen mit mehr als 10.000 international ausgebildeten Anwälten in über 100 Ländern.

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